Berlin ist eine Reise wert. Klar doch. Mit dem Bus mal durch Berlin und alles abgeklappert, was große und auch kleine Geschichte ist in Berlin. Davon gibt es jede Menge in der Stadt, die vierzig Jahre aus zwei hälften Bestand, bis dann die eine hälfte sagte: so, nu reichts aber.
Aber Berlin ist ja viel älter und hat noch ganz andere Storys drauf.
Wenn Du also zum Beispiel am Bahnhof Zoo in so nen Doppeldecker einsteigst, um eine Rundfahrt zu machen, dann geht das da ja schon los.
Wer kennt es nicht, das Buch: Wir Kinder vom Bahnhof Zoo. Genau hier hat sich das Elend der kleinen Christiane abgespielt. Naja, das ist nun nicht der beste Anfang, aber es ist Berlin.
Gut steigst Du also am Kurfürstendamm ein. Was könnte man über die Straße alles erzählen! Der Kudamm war mal ein Reitweg für den Kurfürst Joachim den Zweiten. Daher auch der Name, ganz einfach. Das war vor über vierhundert Jahren. Dass daraus mal die Einkaufsstraße Berlins wird, erträumte sich damals noch keiner. Erst Bismarck hatte die Idee zur Prachtstraße im neunzehnten Jahrhundert.
So nun vorbei am KaDeWe, dem Kaufhaus des Westens. Ein riesiger Shoppingpalast, der für Ostberliner Politiker vor der Wende immer der Beweis für die Dekadenz des Westen war.
Es folgt der Potsdamer Platz. Hier tanzt der Bär. Seit dem Mauerfall wurde der Potsdamer Platz neu bebaut und bietet wirklich was fürs Auge.
Vor dem Zweiten Weltkrieg war der Platz der Verkehrsknotenpunkt in Berlin schlecht hin. Die erste Ampelanlage Europas wurde hier installiert.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Platz zum Dreiländereck. Die Siegermächte Sowjetunion, England und Amerika hatten hier Ihre Sektorengrenzen, was wiederum den geschäftstüchtigen Berliner auf die Idee brachte, hier einen blühenden Schwarzmarkt aufzubauen. Nach der Blockade 1948 wurde es dann aber sehr, sehr ruhig am Potsdamer Platz. Traurig berühmt wurde der Platz dann noch mal am 17. Juni 1953, als der Volksaufstand von sowjetischen Panzern blutig niedergeschlagen wurde.
Mit dem Bus geht’s weiter an den Resten der Berliner Mauer zum Gropiusbau, heute ein Ausstellungshaus im Bezirk Kreuzberg.
Nächster Halt: Checkpoint Charlie, hier wimmelte es zu Zeiten des Kalten Krieges nur so von Geheimagenten und wenn sich Amerika und Russland mal gerade nicht so richtig grün waren, standen auf beiden Seiten auch Panzer.
Der Gendarmenmarkt, nächster Punkt unserer Tour, war mal Teil der Friedrichstadt. Der damalige Kurfürst Friedrich, später König Friedrich der Erste, hat hier ein komplettes Stadtteil anlegen lassen, in dem sich vorwiegend Hugenotten ansiedelten, die in Frankreich verfolgt wurden. Der Gendarmenmarkt ist einer der schönsten Plätze in Berlin mit dem Konzerthaus, dem deutschen und französischen Dom.
Dann geht es weiter über den Mühlendamm, am roten Rathaus vorbei, die Museumsinsel nicht zu vergessen, das Brandenburger Tor schon gar nicht, über „Unter den Linden“ weiter zum Hauptbahnhof, einmal rund um die Siegessäule und schon hat man das wichtigste in Berlin gesehen.
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