Wenn man die Entwicklung der Stromversorgung in Deutschland betrachtet, dann kommt man nicht umhin zu betrachten, wie der Strom nach Berlin kam. Immerhin war es Berlin, in der die ersten Straßenlaternen Deutschlands brannten und auch das erste öffentliche Energieversorgungsunternehmen wurde im 19. Jahrhundert in Berlin gegründet.
Berlin ist eng mit der Geschichte der Elektrotechnik verbunden. Daher verwundert es auch nicht, dass es in Berlin einige Ausstellungen zu diesem Thema gibt. Seinen Anfang nahm alles mit Werner von Siemens' Entdeckung der dynamoelektrischen Stromerzeugung im Jahre 1866, die darauf folgenden Versuche den Pariser Platz 1878 zu beleuchten keinen Erfolg hatten, waren spätere Versuche von Erfolg gekrönt. Schon im Jahre 1882 erleuchten in Berlin die ersten 36 elektrisch betriebenen Straßenlaternen die Leipziger Straße, den Potsdamer Platz und Kochstraße.In der Folge wurde 1884 die AG Städtische Elektricitätswerke zu Berlin gegründet, die es auch heute noch als BEWAG gibt. Dieses Unternehmen war das erste seiner Art in Europa, dass die öffentliche Stromversorgung sicher stellte. Zunächst mit dem Zweck die Straßenbeleuchtung zu versorgen.
Schon bevor die ersten funktionstüchtigen Straßenlampen in Betrieb genommen wurden, hatten einige Berliner Wissenschaftler erkannt, dass die flächendeckende Versorgung mit Strom auch über die Beleuchtung öffentlicher Plätze hinaus, erhebliche Entwicklungschancen bot. So sahen die Wissenschaftler in der Stromversorgung das Potential industrielle Prozesse durch den Einsatz von elektrifizierter Antriebe. Aber auch der schnelleren Informationsübermittlung dank elektrischer Signale wurde Bedeutung beigemessen.So wurde 1879 der Elektrotechnische Verein Berlin gegründet, dem schon zur Gründung hochrangige Vertreter von Universitäten, Industrie, der Reichspost und des Militärs angehörten. Es wundert daher nicht, dass gerade in Berlin viele innovative Anwendungen aus dem Bereich der Elektrotechnik entwickelt wurden.
Mit dem zweiten Weltkrieg und der darauf folgenden Teilung Berlins, nahm auch die stürmische Entwicklung der Elektrotechnik in der deutschen Hauptstadt ein Ende. Während im Verlauf des zweiten Weltkriegs viele Betriebe und andere Anlagen der elektrotechnischen Industrie zerstört wurden, blieb zumindest die Versorgung Berlins mit Strom erhalten, wenn auch mit einigen Einschränkungen. Nach Kriegsende verlagerten Unternehmen, die zuvor im Westen Berlins angesiedelt waren, meist aus politischen Gründen ihren Sitz nach Westdeutschland. Im Osten der Hauptstadt wurden die dort angesiedelten Unternehmen als Volkseigene Betriebe weitergeführt.
Durch die Trennung Westberlins vom übergeordneten Verbundnetz wurde Berlin zur Strominsel mit neuen Herausforderungen auf dem Gebiet der Elektrotechnik. Eine hohe Versorgungsqualität, ohne dass dafür höhere Preise zu zahlen wären, war eine Herausforderung, die gelöst wurde und die nach der politischen Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten konsequent weiter entwickelt wurden. Heute ist die Liste der in Berlin ansässigen Stromanbieter bzw. Zulieferer beachtlich.
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10115 Berlin
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